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Jung, Dr. Willi

 Dr. Willi Jung, 2016 - Portrait von Dietmar Simsheuser

Das Urheberrecht der vorstehenden Bilder liegt bei Dr. Willi Jung, welcher die Bilder auch zur Verfügung gestellt hat. Das Kopieren, Speichern und die Verwendung ohne schriftliche Genehmigung sind untersagt.

Der anerkannte und mehrfach ausgezeichnete Künstler Dr. Willi Jung war  schon im Schüleralter an der Kunst interessiert und experimentierte mit diversen Materialien. „Am Gymnasium“, so Jung, „machten mich zwei Kunstlehrer frei vom Abmalen und genauen Malen hin zur Abstraktion und zur freien Entfaltung“. Schon 1964 erregte er mit seinen modernen Bildern zum wöchentlichen Evangelium (z. B. „Die Bergpredigt“) einiges Aufsehen. Zum Abitur präsentierte er zwei sehr interessante Gipsplastiken („Der Flötenspieler“ und „Der stehende Glasarbeiter“) und eine Serie Vierfarb-Linoldrucken mit Fantasie-Orchideen. Während des Chemie-Studiums verarbeitete er Glasabfälle aus dem Labor zu Kunstwerken mit politisch brisanten Themen wie „Atomkraft“, „Pershing II“ und „Milliardenloch“. Einige dieser Skulpturen landeten auch auf den Schreibtischen bei Politkern, wie z.B. Dr. Rainer Barzel und Dr. Helmut Kohl und Dr. H. J. Vogel. Als er später Kunststeine für den Baubereich mitentwickelte und vertrieb, kam er an die Fassade, an die Mauer und begann mit Felsengestaltungen. Dann bewirkte der bekannte "tromp-l:oeil"-Maler Rainer Maria Latzke seine Hinwendung zur Wandmalerei. Mit ihm arbeitete er bei zwei Objekten zusammen, und etablierte sich dann als Autodidakt weiter. Schon bald erhielt er zahlreiche Aufträge aus ganz Deutschland und nahm zu deren Realisation mehrere Künstler in sein Team auf. Er lernte sehr viel von befreundeten Künstlern (z. B. Wolfgang Haustein, Heinz Niessen, Pen Caetano), die er zur Mitarbeit in seinen Großprojekten gewinnen konnte.

In den Anfangszeiten schöpfte er seine Grundkenntnisse aber auch aus Mal- und Zeichenkursen.
Das Motto „Design ist die Kunst, die sich nützlich macht“ war ihm ein Wegbegleiter.
Besonders beeinflusst hat den Künstler die Auseinandersetzung mit den Werken von Mondrian, Magritte, Escher und Picasso. An deren Werke lehnte er sich zunächst an und übertrug deren Kunststil beispielsweise auf großformatige Kunstwerke, wie die Innengestaltung der Schwimmhalle der Emser Therme.
Auch die Studien auf dem Montmartre in Paris bei den dort arbeitenden Künstlern waren für die künstlerische Entwicklung von Dr. Willi Jung wertvoll.
Der Künstler war auch Mitglied von Künstlergruppierungen an Ahr und Rhein und präsentierte seine Werke mit ihnen zusammen auf Ausstellungen.

 

Nach einer krankheitsbedingten längeren Pause startete der Künstler zuerst bei Hebel Wirtschaftsbau im Marketing, wo er u.a. für viele Industriehallen eine farbige Fassadengestaltung entwarf.
Später, mit dem Wachsen des WorldWideWeb, startete er erstmals mit einem Social-Media-Projekt: „Der Vogelschwarm“. Dieses wurde über Twitter und Facebook weltweit verbreitet. Er malte dafür 1.000 Vogelbilder, die mit Hilfe der Social-Media Plattformen  „in die Welt fliegen“ sollten. Die Empfänger in aller Welt (Japan, Chile, Island, Australien, Paris, New York etc.), suchten einen Platz zum Fotoshooting mit eben diesen Vögeln und sandten dann ein ausgesuchtes Foto an Jung zurück. Diese Fotos mit dem Feedback der Teilnehmer bilden mit den Vögeln das  Gesamt-kunstwerk (siehe Bildergalerie "Vogelbaum").

Hieraus sind dann 2 Bildbände entstanden.


Bei großen Kunstprojekten arbeitet Dr. Willi Jung oft und gerne mit weiteren Künstlerkollegen (unter anderem auch mit Künstlern aus dem Kreis Ahrweiler, Euskirchen und Heinsberg, aber auch mit Künstlern aus Schweden) zusammen, die er sich passend zu dem jeweiligen Projekt gezielt sucht und welche diese unter seiner Leitung mit Erfolg realisieren.

Bisherige Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auszug):

2014

Ausstellung in Berlin, Malen vor Publikum, Film für Studenten aus China

2011

Einladung nach Enschede: Verdis Oper „La Bohème“. Liveübertragung auf den Marktplatz, der das Quartier Latin bildet. Livemalerei.

2010

Ausstellung in Dubai, Malen am Stand

Vor 2000

„Adventskalender Ahrweiler“ auf Telefonkarten.
„Ahrweiler Stadtuhren“.
„Willi-Wein“ 1000 Flaschen mit Etikett.
„Die Ahr, die wilde Tochter des Rheins“ – Projekt aus großem Leinwand-Bild mit Etikett für Wein.
Bundesweit aktiv in der Wandmalerei in Großobjekten (Schwimmbad, Sauna, Thermen, Hotels, Gastronomie etc.. Beispiele im Rheinland: Sauna und Schwimmbad (Mediterran) im Hotel Giffels, Schwimmbad bei Kelberg (Eifel, Laach, Ginster), Fitnessstudio bei Mönchengladbach (Karibik), Jeans 2000 in Dortmund (Canyon über drei Etagen in einem alten Aufzugsschacht).
Kunstprojekte in Berlin, Bad Tölz, Freiburg, München, Luxemburg, Gran Canaria, sowie Arbeiten in Wien, Elsass, Malaga.

 

Bisherige Veröffentlichungen:

Buch "Der Vogelschwarm", 2 Bände, einer als flipbook (Internet).

 

Geplante Projekte:

„Der Prophet im eigenen Land“.
Zeitlich begrenztes Projekt, Ausstellung großformatiger Gemälde im öffentlichen Raum. Das Projekt wird zusätzlich begleitet durch einen Filmer und einen Buchautor.

Projektstart: voraussichtlich April 2017 in Bonn.

 

Auszeichnungen:

Dreimal Kreativpreisgewinner des BSSW (Bundesverband Schwimmbad Sauna Wasser).

Kontakt:

Dr. Willi Jung

St. Pius Straße 78

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tel. 02641/3377 oder 0171/3539926

Mail: jung (at) astralit.de

 

Homepage:

wwww.astralit.de

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